Ein bisschen Enterprise 2.0-Praxis? – mit Jobangebot…

Eigentlich sharen wir hier ja nicht Links zu Postings im eigenen Blog. Diesmal manche ich ungefragt eine Ausnahme. – Bei mir kündigt sich eine berufliche Veränderung an, nach sechs Jahren bei der Erste Group ist es Zeit auch wieder auf Neues zu zugehen. Was bedeutet, mein Job bei der Erste Group ist zu haben.
Hier geht es um Kommunikation, Onlinemedien, Interaktion im Unternehmen, und ein wenig auch um die technische Seite. Vorrangig ist das aber ein Job für Leute mit Kommunikationsbackground: Projektmanager mit journalistischer Vergangenheit, Onlinejournalisten mit Erfahrung im Communitymanagement, Social Media Experten mit Sinn für Content und Unternehmensorganisation und natürlich Intranetspezialisten aller Arten – das sind nur einige mögliche Profile, die sich jetzt dringend angesprochen fühlen sollten.

Alle Details und die genauen Bewerbungsinformationen gibt es hier

Was kommt, was geht in der Webindustrie?

Dieser Blogpost ist stark an den guten Artikel von Daniel Threfall angelehnt, der über die 6 Trends, die gerade den Web Markt verändern, schreibt.

Es gibt immer Veränderung und gerade in der Webindustrie ist diese stärker als anderswo. Aber was sind die Bereiche, die unser IT Leben gerade am meisten beeinflussen, wenn wir mit dem Web in Berührung kommen?

Ist Outsourcing ausgereizt oder schwächelt die Wirtschaft?

imageSeit längerem wird durch die Firma ISG ein Outsourcing Index bereitgestellt, der eine interessante Frage aufwirft. Die ISG (Information Service Group) ist ein Beratungsunternehmen mit einer langen Liste an internationalen Großkunden.

http://www.isg-one.com/web/research-insights/isg-outsourcing-index/

Glaubt man dem aufgezeigten Trend, dann sinkt der Anteil an neuen Outsourcing Projekten kontinuierlich, bei gleichzeitig kontinuierlichem Anteil an laufendem Geschäft. Die Analyse ist zugegeben etwas kompliziert, aber die aufgezeigten Daten zeigen fast überall einen Niedergang an.

Papa, warum hast du heute morgen nicht Zähne geputzt?

Wer Kinder hat, kommt nicht umhin sich Gedanken über Kindererziehung und deren Ausbildung zu machen. Ein Kind muss viele nützliche oder sinnvolle Dinge lernen, damit es eine guten Start ins Leben hat. Es fängt mit einfachen Dingen wie regelmäßigem Zähneputzen an, erstreckt sich über gesellschaftsfähige Manieren (nicht Lümmeln am Tisch) bis zum fleißigem Üben von Mathematik und Gitarre. Solange die Kinder nicht mitmachen, können Eltern mit nervend-mahnenden Finger das vereinbarte Einfordern.

Interessant wird es für viele Eltern, wenn die Kinder den Anforderungen entsprechen und diese bei den Eltern einfordern. Die Zeit-Online hat einen wirklich guten Artikel “Generation-Y-Arbeitswelt” darüber, dass die Kinder unserer Zeit auch fleißige Kinder sind. Es wird ihnen von Kindheit an viel abverlangt. Es wird ihnen aber von den Eltern auch viel vorgelebt und sie werden auch früh in Entscheidungen der Familie einbezogen. Das prägt. Damit kommen wir zu den Managern dieser Welt.

E-Day-2013

Blogger des EDay13Die Enterprise 2.0 Community wurde als offizieller Blogger des WKO E-Day:13 am 7. März 2013 ausgewählt und war auch vor Ort vertreten. Im Rahmen des Events wurde live über die Twitter-Accounts @e2p0 und @mmmagk berichtet, hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Themen.

Die Eröffnung des E-Day und die Podiumsdiskussion waren von neuen Arbeitswelten geprägt (z.B. Cloud, verteiltes Arbeiten), in den Menschen in Netzwerken anstatt hierarchischen Strukturen zusammenarbeiten, soziale Medien nutzen und sich auch in Geschäftskooperationen von einem 1-zu-n zu einem viele-zu-viele-Modell bewegen. Leider gab es hier zahlreiche sprachliche Verwirrungen, da “m2m” hier als “Mensch-zu-Mensch” verwendet wurde, obwohl es (derzeit) in der IT mit “Machine-to-Machine” belegt ist. Kurzfristig ist man am Podium auf “h2h” (human-to-human) ausgewichen.

BSIMM – Benchmarken mal anders

bin gerade über das Security Framework BSIMM gestoßen. Damit kann eine Aussage zum Reifegrad eines Unternehmen im Bereich Software Security, im Vergleich zu der von 51 anderen Großunternehmen (Adobe, Microsoft, JPMorgan, Visa, Telekom Italia, etc.) getroffen werden.

http://bsimm.com/community/

Ist leicht zu erstehen und im Verhältnis wenig Arbeit.

Es gibt 12 Handlungsfelder (Practice), wobei in jedem Handlungsfeld ein paar relevante Aktivitäten genannt werden, die sinnvoll sind. Macht insgesamt 109 Aktivitäten. Das sind keine theoretische Abhandlungen, sondern es wurden nur jene Aktivitäten der untersuchten Unternehmen identifiziert, die die Software Security erhöhen und in mindestens 3 Unternehmen betrieben werden.

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Mitnehmen statt Loslassen!

In meinem Blog habe ich eine Reihe von Enterprise 2.0-Postings (vor allem rund um Enterprise 2.0, Storytelling und Dramaturgie) veröffentlicht, die, wie ich festgestellt habe, mitunter erklärungsbedürftig sind. Obwohl die Beiträge aus der Praxis kommen, ist der Tenor der Rückmeldungen oft: “Ok, aber was heisst das für die Praxis?”
Das nehme ich als Anlass, um die Thesen hier, wo ich mich etwas mehr zusammennehmen muss, etwas pragmatischer zu beschreiben. 

Enterprise 2.0 im Jahr 2013

Wie sieht das Jahr 2013 in Bezug auf Enterprise 2.0 aus? Welche neuen Entwicklungen wird es geben? Welche Entwicklungsschritte sind für Unternehmen heute dringend nötig? Diese Fragen kann man noch nicht abschließend beantworten, aber ich freue mich auf spannende Kommentare im Blog.

In der Zwischenzeit einige Tipps bzw. ausgewählte Termine für das Enterprise 2.0(13)-Jahr:

Viel Spaß beim Auswählen…

25hours Enterprise 2.0

Heute Abend (Dienstag, 4.12.2012, 18:30 Uhr) trifft sich die Enterprise-2.0-Community im informellen Rahmen zu einem Come-Together mit offener Themenwahl am Dachboden des “25hours” Hotel, Lerchenfelderstrasse 1-3, 1070 Wien (Google Maps).

In gemütlicher Atmosphäre werden relevante Themen diskutiert, gut gegessen und getrunken.

Wir freuen uns auf spannende Diskussionen, interessanten Erfahrungsaustausch und neue Gesichter. Es ist jeder willkommen, der sich unserer Community (http://enterprise2punkt0.at) verbunden fühlt.

Wir freuen uns!

Generieren von Werten im Unternehmen mittels Social Media

Am 8.11.2012 fand wieder ein Workshop in Zusammenarbeit von enterprise2punkt0 mit dem IEEE Technology Management Council (IEEE-TMC) und dem Forschungskonsortium Softnet II statt. Thema war das “Generieren von Werten im Unternehmen mittels Social Media”. Um die intensive Einbindung aller Teilnehmer zu ermöglichen, wurde die Veranstaltung als Open Space Workshop organisiert. Ein kurzer Bericht:

Analyse der Werte – nicht als Rechtfertigung, sondern um selbst besser steuern zu können

Ziel des Workshops war die durch Social Media im Unternehmen generierten Werte besser verstehen zu können. Dabei geht es nicht darum, die Werte möglichst Management-tauglich darzustellen um die eigene Tätigkeit zu rechtfertigen, sondern um selbst als Betreiber von Social Media Applikationen diese besser zu verstehen,

  • was für Werte generiert werden,
  • welche davon in der aktuellen Situation für das Unternehmen besonders wichtig sind,
  • wie ich diese womöglich sogar messen kann, und
  • welche Maßnahmen ich setzen kann, um die strategisch wichtigen Werte gezielt zu steigern.
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