Innovationsmanagement
Posted by Michael Plachy | Filed under Uncategorized
Nachdem ich denke, dass Innovation auch für E20 ein interessantes Thema ist, frage ich mal bei E20-Experten nach.
1) Was ist eine Innovation ?
2) Wie stellt Ihr euch Innvovationsmanagement vor ? Wie könnte in einem E20 eine Investitionsentscheidung getroffen werden ?
Damit ich nicht alles delegiere, fange ich mal mit ein paar ersten Gedanken an.
ad 1) Innvovation bedeutet, dass es etwas neues ist, und das Handeln bzw. das Verhalten verändert. Für E20 sollten diese Innovationen auch ein Geschäft bedeuten. (Sofern Gewinn und Umsatz im E20 Zeitalter noch eine Rolle hat.) Innovation muss daher den Markt verändern ?
ad 2) Jeder kann Innovationen einbringen. Die Person, dessen Innovation erfolgreich ist, soll auch einen Nutzen haben. Bewertet muss wohl – neben dem finanziellen Gewinn – die Breitenwirkung einer Innovation, die Neuartigkeit, die Veränderung bzw. Wachstum möglicher zukünftiger Optionen und Nachhaltige Wirkung werden. Wie kann ein Innovationsprozess ablaufen ? Ich kannte die Innovationsprozesse eines Konzerns. Da bestand Verbesserungsbedarf.
Bin schon gespannt auf kreative Ideen,….
Virtual Enterprise 2.0 Conference
Posted by Klaus-M. Schremser | Filed under Uncategorized
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Bin gerade in Facebook erinnert worden, dass nächste Woche Dienstag am 02. Februar 2010 eine virtuelle Enterprise 2.0 Konferenz stattfindet. Ich habe letztes Jahr schon daran teilgenommen und teilweise sind da sehr interessante Themen aufgekommen. Die Konferenz ist komplett online, aber man hat fast das Gefühl man befindet sich wirklich auf einer Konferenz (mit Ausstellerständen etc). Letztes Jahr war es ein wenig Oracle-lastig, aber gut, einer muss es ja auch bezahlen
.
Vielleicht sieht man sich dort ….
Hier die FB-Message, die bekommen habe:
We’ve been fielding a lot of questions about the schedule for Virtual Enterprise 2.0 Conference and, at long last, we are now ready to unveil the program schedule – minus full details on the Microsoft keynote.
Between sessions, check out the Expo Floor and network with other attendees in the lounge – just like at a physical event. Be sure to stop by the Enterprise 2.0 Conference booth and say hi too.
… and remember this is all free. Register here: http://www.e2conf.com/virtual/
2/2/2010 – 10:30 am (All times are Eastern Standard Time)
Doors Open – Network with other attendees in the lounge, take a first trip through the Expo Floor and get a feel for the user interface.
11:00 am
Opening Keynote – Head over to the Keynote Hall to hear from Morten T. Hansen, Professor, University of California Berkeley, School of Information and Author of Collaboration: How Leaders Avoid the Traps, Create Unity, and Reap Big Results
12:00 pm
Accelerating Business Performance with Enterprise 2.0 – Oliver Marks & Sameer Patel of the Sovos Group discuss the stages from inception to completion that form the gateways to successful justification, budget allocation and roll out. The session will provide guidance on how to plan, internally sell, design, develop and launch Enterprise 2.0 initiatives that will provide tangible business value to your organization.
1:00 pm
Building an Interactive Enterprise – Join Louis Richardson, Worldwide Sales Executive, Social Software from IBM, as he reviews what IBM is doing to challenge people to think differently and do business differently. Learn how to create an interactive office environment with enterprise 2.0 capabilities that can bring people and content together quickly, integrate them into existing business processes, support high performance teaming, and drive faster decision making across the value chain of your organization.
1:30 pm
IBM Meet the Expert Q&A – Head over to the IBM booth for an in-depth Q&A session with Martha Mealy from IBM Lotus Market Management.
2:00 pm
Social Software Tools: A Critical Evaluation – To date, technology analysts have quite properly focused on the social and business aspects of social software. And yet, social software tools (including collaboration suites, pure-play blog / wiki / social-networking products, and revamped portal products from major vendors) differ quite substantially in maturity, approach, and support. This session will share customer research from noted evaluation firm CMS Watch on leading social software technologies, and provide a framework for customers to evaluate the marketplace based on their own needs. Presented by Tony Byrne, Founder, CMS Watch.
3:00 pm
Microsoft Keynote – TBA
3:30 pm
Microsoft Q&A Session – Who doesn’t have questions for Microsoft? This is your chance to ask them directly.
4:00 pm
Hello Again: The Evolution of Hello.bah.com – The 2009 Open Enterprise Award winner, Booz Allen Hamilton, is an organization well versed in leveraging Enterprise 2.0. In this session, learn how Booz Allen’s Hello.bah.com platform is evolving. From the tools leveraged to their approach to policy, governance, and user support, Hello, like many Enterprise 2.0 implementations, is changing as it is integrated into the fabric of the organization. Presented by Walton Smith, Senior Associate & Megan Murray, Community Manager/Project Coordinator, Booz Allen Hamilton
6:00 pm
Event Closes
Tags: conference, enterprise 2.0, virtual
E 2.0 vs das Unternehmens-Fussballturnier
Posted by Michael Hafner | Filed under Intranet, organisation, social media
Als Onlinemedien-Person in einer offline dominierten Diskussionsrunde habe ich gestern wieder gelernt, dass es auch noch realen Gegenwind gegen Onlinemedien als strategisches, zielgerichtetes Kommunikationsinstrument gibt.
Fuer PR und Marketing sind Onlinetools in diversen Experimentalstadien zur breiten Streuung akzeptiert, in unueberschaubaren Umgebungen, in denen Zielgruppen und Publikum definiert sind, wird dem realen Fussballspiel mit Kunen, Partner und Mitarbeitern der Vorzug gegeben. Grossartig. – Denn das bedeutet, dass gerade beim erfolgreichen Mittelstand noch ueberaus viel Potential vorhanden ist, dass das Fuer und Wider zu Onlinemedien, Social Media und anderen interaktiven Kommunikationsformen noch lange nicht gegessen ist, und dass wir immer wieder in der Argumentation ganz von vorne anfangen muessen. – Oder duerfen, je nachdem.
Die unterschiedlichen Informationsstaende einzelner Kollegen aus der Kommunikationsbranche habe ich echt unterschaetzt – aber gut. Auch das ist wichtiger Erfahrungswert.
PS: Das Event wurde von einer grossen PR Agentur veranstaltet und promotet. Die Suche nach Eventtitel und Agenturnamen liefert 9 (einstellig!) Googletreffer. Meine letzte Aussendung (in deren Verbreitung ich 0 Budget und 2 Stunden Arbeit investiert habe) liefert mittlerweile 1000 Ergebnisse.
PPS: Das Event war ueberaus gut besucht – rund 80 potentielle Kunden. Sind das 10 fuer jeden Suchmaschinentreffer, also eine ueberaus attraktive Conversion Rate? Oder ein Indiz fuer die nach wie vor reale Dominanz der Offline-Kanaele in der Industrie?
Tags: events, Kommunikation, Konferenz, PR, Praesentation
Mitarbeiter des Monats: Bots 2.0
Posted by Michael Hafner | Filed under Intranet, buzzword
Waehrend der Recherche fuer einen Vortrag habe ich folgende Definition gefunden:
“characteristics:
(1) emergent behavior,
(2)redundant degrees of freedom,
(3) no central director of action, and
(4) a “Think Locally, Act Locally” scope of control.”
Die einzelnen Punkte werden noch naeher erklaert: emergent behavior bedeutet “behavior of a system that cannot be specified prior to it’s occurrence. This distinction between emergent and specified is critical.” Redundant degrees of freedom verlangen “a greater amount of movement or behavioral variability than is necessary to complete a particular task”, und local scoping of control schliesslich bedeutet, man hat es mit “self contained objects that have what they need to get the job done” zu tun.
Klingt wie eine weitere schoene, leicht verknappte Definition von Enterprise 2.0? Ist aber die Beschreibung eines Experimentalsettings, das Robotern ermoeglichen soll, wie in biologischen Prozessen und dynamisch zu lernen…
Eine weitere Beobachtung der Autoren (Gene Korienek, William Uzgalis, Adaptable Robots, in: Cyberphilosophy , Blackwell Publishing 2002) ist eine noch treffendere Metapher zur 2.0-Organisation: “members of a collective typically do not share information with one another, rather they interact through their local environment”.
Imperative wie “jetzt teilen”, “jetzt produktiv sein”, “jetzt kooperieren” loesen bestenfalls Kopfschuetteln, wenn nicht ueberhaupt offene Ablehnung aus. Die besten Loesungen dagegen sind die, die man gar nicht bemerkt, weil die Probleme so glatt loesen, weil sie eine Luecke stopfen und nicht als Fremdkoerper eingefuehrt werden muessen.
2.0 Anwendungen haben gute Voraussetzungen dafuer – wenn sie nicht als solche behandelt werden.
Konkret bedeutet das fuer mich, nicht nur auf die grossen 2.0 Begriffe zu verzichten, sondern auch auf die kleinen: Das Wort Wiki habe ich bereits aus der Kommunikation im internen Projektmarketing gestrichen; stattdessen gibt es Abstellraeume/Junkrooms, in denen jeder etwas zwischenlagern kann, Open Spaces, in denen jeder Informationen erweitern und bearbeiten kann und Teamrooms, in denen konkrete Projekte bearbeitet werden. Ein angemessener Neujahrsvorsatz waere es, auch noch das Wort Blog durch etwas eindeutig Praktisches ersetzen – aber Blog als generischer Begriff ist noch nicht gar so eindeutig vorbelastet wie die Funktion Wiki mit dem Produkt Wikipedia.
Tags: Einfuehrung, Kommunikation, Management, organisation
Die neue/alte Welt von AJAX
Posted by Michael Holakovsky | Filed under Uncategorized
Die Verwendung von AJAX im Web 2.0 Umfeld setzte sich auch heuer ungebrochen fort. Einerseits erleichtern Frameworks wie z.B. Google WebToolkit, JSF,Wicket oder Silverlight den Umgang mit den Untiefen der Javascript Programmierung. Andererseits schöpfen diese nicht das gesamte Potential von Javascript aus und die Weboberfläche wird immer noch durch einen Server und einem Clientteil aufgebaut (zumindestens GWT, JSF oder Wicket). Ich habe aus Interesse wieder einmal den Versuch unternommen, mir aktuelle IDEs und Frameworks anzusehen, um ein kleines Testprojekt umzusetzen (Anbindung von Amazon S3).
Im Bereich der Frameworks hat sich die Lage i
n den letzten Jahren deutlich stabilisiert. Der Ansatz von JQuery hat sich mittlerweile breit durchgesetzt mit Unterstützung vieler Hersteller (z.B. Microsoft Unterstützung von JQuery) und findet bereits in anderen Bereichen Nachahmer, z.B. bei QT & DOM Handling. Frameworks für graphische Funktionen wie z.B. Rahpaeljs bieten sehr viel Flexibilität bei guter Performance.
Zugriff per Javascript auf Serverdaten von anderen Domains (Cross-Domain-Request bzw. XDR) ist generell nicht möglich. Die Same Origin Policy (SOP) die sicherstellt, dass ein Java Script keine Requests zu anderen Domains durchführt ist ein Eckpfeiler für Web App Security
und wird von allen Browser Herstellern eingehalten. Doch die SOP ist auch ein Problem für Mash-Ups und Portalseiten, die von überall her guten Content zu einer neuen Seite aggregieren möchten. Mit dem neuen “Access Control” Standard des W3C existiert erstmals eine standardkonforme Möglichkeit, mit einem XMLHttpRequest auf Daten außerhalb der Ursprungsdomain zuzugreifen. (wird neuerdings im XDR Standard von Microsoft unterstützt). Ob sich dieser Ansatz in der Praxis durchsetzt bleibt abzuwarten. Alternativ bleibt derzeit z.B. die Möglichkeit über Proxys die Abfragen zu bündeln.
Die Unterstützung von komplexen Javascript Projekten durch eine IDE ist oft versprochen, aber in der Praxis ungenügend. Ein wesentlicher Punkt hierfür ist sicherlich auch auf die Syntax von Javascript zurüchzuführen. Professionelle IDEs wie z.B. Aptana, Eclipse, IntelliJ sind bei komplexen Javascript Frameworks und Projekten nicht fehlerlos und weit entfernt vom gewohnten Support für andere Programmiersprachen. Unter die Kategorie “Kuriositäten” fällt für mich die TIDE IDE oder Bespin vom Mozilla Projekt. Komplett im Browser als AJAX geschrieben, zeigt es das Potential von JS im Browser (abgesehen von Google Docs, Zoho etc.).
Was sich definitiv verbessert hat, ist die Möglichkeit zur Laufzeit zu debuggen. Plugins wie z.B. Firebug für Firefox sind ausgereift und produktiv einsetzbar. Sie erlauben eine durchgängige Analyse von Fehlern im gesamten Browser-Stack (HTML, CSS, Javascript, DOM, Laufzeitverhalten). IDEs wie z.B. Aptana bieten ebenfalls Debugging Möglichkeiten, fokusieren sich hier aber mehr auf die JS Seite (und sind nicht immer friktionsfrei zu verwenden).
Fazit: Die alleinige Verwendung von AJAX zur Entwicklung von Web-Oberflächen, bleibt derzeit weiter holprig. Für einfache Interaktionen für Oberflächemasken ist es gut geeignet. Darüber hinaus ist derzeit ein Einsatz wie z.B. GWT oder Silverlight schwer zu empfehlen.
Die laufenden Aktivitäten rund um Javascript zeigen aber bereits den wahrscheinlichen Weg auf, wie in Zukunft Weboberflächen gebaut sein werden (z.B. ECMA 5, Standard Library, HTML 5, Web Sockets etc).
Tags: AJAX, HTML 5, Javascript
Nun auch – enterprise2punkt0.at auf Twitter
Posted by Klaus-M. Schremser | Filed under Uncategorized
Ab jetzt kann man unsere Posts auch auf der allseits bekannten Microblogging-Plattform Twitter.com lesen.
Enterprise 2.0 – makes the race! :)
Posted by Klaus-M. Schremser | Filed under enterprise 2.0, video
Dank an Haymo Meran.
Tags: enterprise 2.0, video
Desktop Alltag
Posted by Michael Holakovsky | Filed under Suche, Tag, enterprise 2.0
Heute ein etwas anderer Beitrag, der aus meiner Frustration über die Arbeitsmittel eines typischen Arbeitsleben im Jahr 2009 entstand.
Wir schreiben viel über Web 2.0, Enterprise 2.0. Auch über Wikis, CMS, DMS, BPM und was es sonst noch gibt. Aber mein Arbeitsalltag ist noch immer vom trivialen Problem geprägt, dass sich meine “Infobits” auf viele Orte, Formate und sogar Programme verteilen:
- Zur Selbstorganisation habe ich mittlerweile unser Outlook 2007 schätzen gelernt, dass sogar Emails und RSS Feeds eine Aufgabe zuordnen kann. Die über alles gehende Kategorisierung (enspricht Tag) hilft parallel dazu ungemein.
- Für meine projektbezogen Notizen verwende ich Word Dokumente die ich mit MS Word schreibe, die recht lang werden können. So halte ich guten Überblick über bestimmte Inhalte. Simple aber effektiv.
- Für kleinere Notizen oder Merker schreibe ich gerne kleine HTML Seiten inkl. Stichworte (<meta name=”Keywords” …), die ich unter Vista wunderbar im Explorer suchen kann (z.B. tag:SOA). Mein derzeitiger Kompromiss diese zu schreiben ist Abiword, das flink arbeitet und schlanke Funktionalität bietet. Die Möglichkeit Tags zu vergeben ist zwar holprig, aber akzeptabel.
- Im Browser liebe ich mittlerweile die Möglichkeit mit Firefox meine Bookmarks zu taggen, anstelle irgendwo einzuordnen. Leider sind diese Tags im Firefox eingeschlossen und nicht anderswo durchsuchbar, z.B. vom Betriebssystem aus.
- In der Arbeit gibt es Sharepoint als Collaborationsplattform für Unternehmens News und wichtige Dokumente sowie einen Blog den meine Abteilung führt
- Mehrere Fileshares ergänzen die Ablagemöglichkeit für Projekte, Abteilungen, Themen und Bibliotheken wo mit MS Office & Co Dokumente erstellt und verarbeitet werden
- aus Neugier habe ich auch einen Blog begonnen, wo ich versuchsweise Merker eingetragen habe für private Dinge, ebenfalls getaggt.
- Die Artikel für unseren Blog schreibe ich aus Komfortgründen mit Microsoft Live Writer, da ein perfektes simples Werkzeug und angenehmer als die Weboberfläche.
- ach ja, ich habe meinen Desktop vergessen wo ich noch immer einiges ablege. hier wenigstens durchsuchbar durch meine Desktop Suchmaschine die reibungslos alles findet, speziell wenn es getaggt ist
- Oh Gott, ja wir haben noch drei Wikis im Einsatz und demnächst ein Entwicklerforum. Habe ich glatt vergessen.
- Zum Schluss füge ich meine liebe Ehefrau an, die ebenfalls werktätig ist und manchmal Informationen aus unserem privaten Datenschatz abruft. Was daher insgesamt 3 Plätze macht wo ich meine privaten Daten zugreifbar halten möchte/muss
- Noch nicht mitgerechnet habe ich meine Arbeitsapplikationen wie z.B. SAP oder Web 2.0 Angebote wie Google Docs oder das coole Firefox Plugin Srapbook
Lest einmal nach wo ich überall z.B. Tags verwende. Furchtbar. Mein Ziel war und ist es, soweit wie möglich von Programmen unabhängig zu sein und offene oder defacto Standards zum Speichern zu verwenden.
Wenn wir E2.0 adressieren wollen, sollte wir doch dafür eine sinnvolle Antwort haben oder? Kann mir wer einen Tip geben was ich falsch mache? Wem geht es besser?
P.S: als Sicherheits Jünger liebe ich es meine Daten auch regelmässig zu sichern, was bei manchen Quellen nicht so einfach möglich ist
Tags: enterprise 2.0, Suche, Tag
Neues 2.0 aus dem Intranet aus Dänemark
Posted by Klaus-M. Schremser | Filed under Intranet, enterprise 2.0, janus boye
Ich komme gerade von der “knowledge sharing summit” von Janus Boye aus Aarhus/Dänemark zurück. Dort habe ich in drei intensiven Tagen viele Gespräche / Präsentationen mit Website- und Intranet-Betreibern von großen Organisationen gesprochen, wie zB. UNHCR, WWF, Raiffeisen Swiss, NYC News Room.
Ich habe vieles gesehen, aber nur sehr wenig Enterprise 2.0 Tools. Ein Intranet bestand wenigstens aus einem Wiki und eines hat sich igoogle nachempfunden. Aber ich konnte keine übermässige Durchdringung von Social Software und partizipativen Methoden in den aktuellen Intranet-Implementierungen finden. Sehr schade.
Ich hoffe, mein Kollege und Mr. Enterprise 2.0 in unserem Unternehmen kann von mehr Beispielen berichten, weil er gerade auf der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco war.
Wir arbeiten gerade an der Konzeption und Umsetzung von zwei grossen Intranet-projekten (10.000 und ca. 60.000 User) und diese setzen teilweise sehr stark auf Social Software. Was mir bei der Konzeption immer klarer wurde, ist, dass die Präsentation und Auffindung von Wissen immer mit der partizipativen Erarbeitung zusammenhängt.
So, sehe ich bei Intranets immer stärker folgende Punkte im Mittelpunkt:
- Suche (diese muss zu einer Finde werden)
- Themenorientierte Struktur der Inhalte anstelle von hierarchisch- / abteilungsortientiertem
- Erstellen von Inhalten muss einfach sein (einfache CMS sind gefragt)
- Tagging und Sharing sind nicht nur Schlagworte
- Das Management muss aktiv den Prozess unterstützen
- Collaboration ist ein Thema, das behandelt werden muss
- Menschen müssen in den Vordergrund rücken, sie sind zumindest gleichrangig zu Inhalten zu bewerten
- Personalisierung ist ein Thema
- Mobilität ist wichtig (ich will über mein Handy ins Intranet)
So, das war mein Kurzpost aus Dänemark.
Mehr Postings im Gentics.com Blog (Enterprise 2.0 Conference).
mfg kms
Tags: enterprise 2.0, Intranet, janus boye
Metrik verzweifelt gesucht
Posted by Michael Holakovsky | Filed under Uncategorized
Wie schon in früheren Artikeln angesprochen, hat mich das SLATES Konzept von McAfee ursprünglich für die Idee des E20 begeistert, als einfache klar verständliche Formulierung.
Mit der Zeit ist mir klar geworden, dass das SLATES Konzept nicht E20 “ist”, sondern damit etwas zu tun hat. Die letzten Beiträge [1] [2] haben mir vor Augen geführt, was für mich das SLATES Konzept ist.
Das SLATES Konzept stellt in seiner Einfachheit nichts weiter dar als eine Metrik, anhand derer ich den Reifegrad eines Unternehmens messen kann. Ich setzte hier einmal das grundlegende Verständnis für den Unterschied Metrik und KPI voraus.
Das allgemeine Missverständnis, warum immer über Blogs, Wiki, CMS etc. im Zusammenhang mit E20 diskutiert wird entsteht daher, das SLATES nur ein einfach handbares Messband darstellt und nicht ein erschöpfendes E20 Konzept selbst. Jedes Unternehmen muss für sich selbst entscheiden, wieviel es davon benötigt.
Die Konsequenzen daraus sind vielfältiger Natur:
-
Mit der SLATES Metrik wird E20 Messbar. Sicherlich gibt es noch andere sinnvolle Metriken dazu, aber SLATES ist schlank und leicht verständlich.
- Eine Metrik allein bringt noch nichts, so wie ein Maßband auf einem Tisch. Erst wenn ein Unternehmen für sich KPIs definiert, kann eine SLATES Metrik zugrunde gelegt werden.
- Die KPIs eines Unternehmen basieren auf ausformulierten Zielsetzungen der Unternehmensführung. Womit sich der Kreis schließt zum Artikel von Markus Klein [3] und Michael Hafner [4].
- Den Zielsetzungen eines Unternehmens wiederum sollten sich alle Bereiche des Unternehmens unterwerfen und auch wiederfinden. Wie ich diese Ziele finde und formuliere ist ein eigenes Kapitel und führt
- Viele unternehmenskritische Themen wie COBIT, ISO 27001 oder Business Continuity Management hängen von diesen Zielen und deren KPIs ab. Womit das SLATES Konzept ganz konkreten Einfluss nehmen kann.
Ein spannende Konsequenz sehe ich auch darin das Architektur Frameworks und Management Methoden wie z.B. TOGAF oder Six Sigma hier wieder zu ehren kommen.
Interessant wäre es, sich noch weitere Metriken zu überlegen oder bekannte aufzulisten die vergleichbar wichtig sind in diesem Zusammenhang.
P.S: Trotzdem hier noch ein simples Beispiel für Metrik und KPI: Metrik=Anzahl der Neukunden pro Monat in Prozent, KPI=Die Anzahl der Neukunden muss größer 2% sein damit wir unser Unternehmensziel erreichen.