Diese Werte beschreiben keine menschlichen Traummaße, sondern die oft zitierte Verhältnisse zwischen aktiven Beitragenden/gelegentlichen Beitragenden/Konsumenten von Web2.0 Inhalten, wie z.B. Wikipedia.
Meine Frage dazu: wer hat diese Verhältnisse jemals selbst gemessen oder überprüft oder kennt konkrete nachvollziehbare Studien dazu. Gilt diese Regel auch für E2.0? Ist sie unabhängig von der Anzahl der Teilnehmer oder gelten für kleinere Gruppen andere Verhältnisse?
Mir ist selbst in einer Diskussion aufgefallen, dass ich dieses Verhältnis nur aus Zitaten kenne, die selbst auf andere Artikel verweisen ohne eine fundierte wissenschaftliche Referenz anzuführen. Sollte es eine Studie dazu im Web2.0 Umfeld geben, hinterfrage ich die Übertragbarkeit in das Arbeitsumfeld eines Unternehmens wo andere Regeln und Rahmenbedingungen herrschen.


Also polemisch könnte man jetzt behaupten: bei unserem Blog stimmt diese Verhältniszahl noch nicht
Ich finde, dass ist die gleiche Gesetzmäßigkeit, die man auch in jeder Disco beobachten kann. Ein paar Wenige liefern wirklich Impulse am Tanzparkett/Einige tanzen mit und taxieren und /der Großteil sieht einfach nur zu.
Ein Problem im 2.0-Unternehmenskontext könnte sein, dass man zu schnell die Inaktivität der Kollegen mit dieser "Rule" rechtfertigt und das Ziel maximaler Aktivität aus dem Auge verliert.