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	<title>Comments on: Unternehmens-Schlauness 2.0</title>
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	<description>deutschsprachiger Blog zum Thema Enterprise 2.0</description>
	<lastBuildDate>Fri, 03 Sep 2010 19:22:37 +0000</lastBuildDate>
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		<title>By: Michael Andrae</title>
		<link>http://www.enterprise2punkt0.at/2009/07/unternehmens-schlauness-20.html/comment-page-1#comment-12</link>
		<dc:creator>Michael Andrae</dc:creator>
		<pubDate>Tue, 14 Jul 2009 10:30:37 +0000</pubDate>
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		<description>Sehr guter Punkt, dass die Gretchenfrage lautet, wann sind zentrale Entscheidungen besser als crowdige. Konnte leider nur rudimentär wiedergeben, was im Buch beschrieben ist. Dort geht es sehr stark um diese Kriterien. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Es ist beispielsweise ein Kriterium, dass Massen ihre Entscheidungs-Souverenität behalten. Die Masse der Kronen-Zeitungs-Leser sollte folgerichtig wohl besser nicht in Asylfragen entscheiden. :-)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Sehr guter Punkt, dass die Gretchenfrage lautet, wann sind zentrale Entscheidungen besser als crowdige. Konnte leider nur rudimentär wiedergeben, was im Buch beschrieben ist. Dort geht es sehr stark um diese Kriterien. </p>
<p>Es ist beispielsweise ein Kriterium, dass Massen ihre Entscheidungs-Souverenität behalten. Die Masse der Kronen-Zeitungs-Leser sollte folgerichtig wohl besser nicht in Asylfragen entscheiden. <img src='http://www.enterprise2punkt0.at/wp-includes/images/smilies/icon_smile.gif' alt=':-)' class='wp-smiley' /> </p>
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	<item>
		<title>By: Michael Holakovsky</title>
		<link>http://www.enterprise2punkt0.at/2009/07/unternehmens-schlauness-20.html/comment-page-1#comment-10</link>
		<dc:creator>Michael Holakovsky</dc:creator>
		<pubDate>Sun, 12 Jul 2009 18:41:05 +0000</pubDate>
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		<description>Hast du einen Link zu Hayek? Ich denke, dass das fehlen von Information ein Aspekt ist. ein anderer ist die Durchsetzbarkeit einer Entscheidung (siehe mein vorheriger Kommentar)</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hast du einen Link zu Hayek? Ich denke, dass das fehlen von Information ein Aspekt ist. ein anderer ist die Durchsetzbarkeit einer Entscheidung (siehe mein vorheriger Kommentar)</p>
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	<item>
		<title>By: Christoph F. Strnadl</title>
		<link>http://www.enterprise2punkt0.at/2009/07/unternehmens-schlauness-20.html/comment-page-1#comment-9</link>
		<dc:creator>Christoph F. Strnadl</dc:creator>
		<pubDate>Sat, 11 Jul 2009 10:11:29 +0000</pubDate>
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		<description>&gt; dass Entscheidungen durch viele, &lt;br /&gt;&gt; möglichst voneinander unbeeinflusste &lt;br /&gt;&gt; Menschen bessere Ergebnisse liefern &lt;br /&gt;&gt; als solche, die lediglich durch &lt;br /&gt;&gt; einzelne Experten erfolgen&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;... das stimmt aber nicht immer und ist ganz besonders falsch, je spezialisierter (je enger) das Fachgebiet ist, in dem eine Frage zu beantworten ist. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Beispiele: Mathematik (Fermatsches Theorem: Ist das wahr oder falsch - wie wollte eine &quot;Crowd&quot; das entscheiden?) oder Physik (Gibt&#039;s das Higgs-Boson?) oder Klimaerwärmung (Wird&#039;s jetzt wirklich wärmer oder nicht?).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Andererseits gibt es &lt;b&gt;sehr viele&lt;/b&gt; Entscheidungen, die &lt;b&gt;LOKAL&lt;/b&gt; oder auch durch &lt;b&gt;CROWDS&lt;/b&gt; viel besser entschieden werden können. Friedrich A. von Hayek hat schon in 1943 wider den überbordenden Zentralismus (der heute v.a. in den Unternehmen überhand nimmt) gewettert. Hayek hat auch sehr sauber herausgearbeitet, &lt;b&gt;wann&lt;/b&gt; lokale Entscheidungen besser sind als zentrale: Nämlich &lt;b&gt;immer&lt;/b&gt; dann, wenn die Zentrale nicht vollständige Information besitzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Mich würde interessieren, ob das Surowiecki auch heraus gearbeitet hat. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Vielleicht ist das ja ein Grund für mich, das Buch auch zu lesen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>&gt; dass Entscheidungen durch viele, <br />&gt; möglichst voneinander unbeeinflusste <br />&gt; Menschen bessere Ergebnisse liefern <br />&gt; als solche, die lediglich durch <br />&gt; einzelne Experten erfolgen</p>
<p>&#8230; das stimmt aber nicht immer und ist ganz besonders falsch, je spezialisierter (je enger) das Fachgebiet ist, in dem eine Frage zu beantworten ist. </p>
<p>Beispiele: Mathematik (Fermatsches Theorem: Ist das wahr oder falsch &#8211; wie wollte eine &quot;Crowd&quot; das entscheiden?) oder Physik (Gibt&#39;s das Higgs-Boson?) oder Klimaerwärmung (Wird&#39;s jetzt wirklich wärmer oder nicht?).</p>
<p>Andererseits gibt es <b>sehr viele</b> Entscheidungen, die <b>LOKAL</b> oder auch durch <b>CROWDS</b> viel besser entschieden werden können. Friedrich A. von Hayek hat schon in 1943 wider den überbordenden Zentralismus (der heute v.a. in den Unternehmen überhand nimmt) gewettert. Hayek hat auch sehr sauber herausgearbeitet, <b>wann</b> lokale Entscheidungen besser sind als zentrale: Nämlich <b>immer</b> dann, wenn die Zentrale nicht vollständige Information besitzt.</p>
<p>Mich würde interessieren, ob das Surowiecki auch heraus gearbeitet hat. </p>
<p>Vielleicht ist das ja ein Grund für mich, das Buch auch zu lesen.</p>
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	<item>
		<title>By: Michael Holakovsky</title>
		<link>http://www.enterprise2punkt0.at/2009/07/unternehmens-schlauness-20.html/comment-page-1#comment-8</link>
		<dc:creator>Michael Holakovsky</dc:creator>
		<pubDate>Fri, 10 Jul 2009 09:03:05 +0000</pubDate>
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		<description>In der Wissenschaft hilft das vernetzte Wissen einer einzelnen Person, die nächste wissenschaftliche Erkenntnis zu finden, die aber im Unterschied zur Wirtschaft einem Absolutheitsanspruch genügt. Jeder kann in eigenen Experimenten die Korrektheit der neuen Idee überprüfen. &lt;br /&gt;Im Unterschied zu einem Unternehmen fehlt dieses Maß. Hier mehr Vertrauen der Hierarchie notwendig, dass weniger Regeln nicht einem Respektverlust gleich kommen.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>In der Wissenschaft hilft das vernetzte Wissen einer einzelnen Person, die nächste wissenschaftliche Erkenntnis zu finden, die aber im Unterschied zur Wirtschaft einem Absolutheitsanspruch genügt. Jeder kann in eigenen Experimenten die Korrektheit der neuen Idee überprüfen. <br />Im Unterschied zu einem Unternehmen fehlt dieses Maß. Hier mehr Vertrauen der Hierarchie notwendig, dass weniger Regeln nicht einem Respektverlust gleich kommen.</p>
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		<title>By: markus klein</title>
		<link>http://www.enterprise2punkt0.at/2009/07/unternehmens-schlauness-20.html/comment-page-1#comment-7</link>
		<dc:creator>markus klein</dc:creator>
		<pubDate>Thu, 09 Jul 2009 23:07:16 +0000</pubDate>
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		<description>Hallo!&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Ich finde diesen Artikel sehr gut. Ich bin ebenfall der Meinung, dass die technischen Aspekte bei E2.0 eher im Hintergrund stehen (sollten) und das Umdenken in den Organisationen der wesentliche Faktor ist.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;&quot;Wissen ist Macht&quot; (ebenfalls Francis Bacon) war jahrelang die Devise. Die Entscheidungskette wurde klar von &quot;oben&quot; nach &quot;unten&quot; gezogen, vom Wissenden zum Weniger-Wissenden. Typische Führungskräfte haben sich durch ihr Mehr-Wissen von den anderen Mitarbeitern abgesetzt.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Heutzutage - und insbesondere in der IT - ist diese klare Wissenshierarchie nicht mehr gegeben. Der Mitarbeiter weiß in vielen Details mehr als sein Vorgesetzter. Aber auch der Bürger kann näher an den realen Problemen sein, als sein politischer Vertreter.&lt;br /&gt;(Anmerkung: Wissen sollte in diesem Zusammenhang nicht mit Erfahrung verwechselt werden).&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Hier muss das Umdenken einsetzen. Es darf nicht die Angst leiten, was in einem E2.0 alles passieren, sondern es muss die Chance gesehen, was alles möglich werden kann.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Die Motiviation von Mitarbeitern, deren aktive Mitarbeit und deren Kreativität sind unbezahlbare Assets für ein Unternehmen. Es funktionert nicht ohne Steuerung, aber oft viel besser als vorab befürchtet. Ich habe mehrmals erlebt, dass Initiativen schon vor deren Start aus zu großer Vorsicht wieder eingestellt wurden.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;E2.0 ist dafür kein Allheilmittel, aber eine zeitgemäße Umsetzungsform für moderne Unternehmen, die das gruppendynamische und systemische Potential ihrer Organisation nutzen wollen.&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;LG&lt;br /&gt;  markus k.</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Hallo!</p>
<p>Ich finde diesen Artikel sehr gut. Ich bin ebenfall der Meinung, dass die technischen Aspekte bei E2.0 eher im Hintergrund stehen (sollten) und das Umdenken in den Organisationen der wesentliche Faktor ist.</p>
<p>&quot;Wissen ist Macht&quot; (ebenfalls Francis Bacon) war jahrelang die Devise. Die Entscheidungskette wurde klar von &quot;oben&quot; nach &quot;unten&quot; gezogen, vom Wissenden zum Weniger-Wissenden. Typische Führungskräfte haben sich durch ihr Mehr-Wissen von den anderen Mitarbeitern abgesetzt.</p>
<p>Heutzutage &#8211; und insbesondere in der IT &#8211; ist diese klare Wissenshierarchie nicht mehr gegeben. Der Mitarbeiter weiß in vielen Details mehr als sein Vorgesetzter. Aber auch der Bürger kann näher an den realen Problemen sein, als sein politischer Vertreter.<br />(Anmerkung: Wissen sollte in diesem Zusammenhang nicht mit Erfahrung verwechselt werden).</p>
<p>Hier muss das Umdenken einsetzen. Es darf nicht die Angst leiten, was in einem E2.0 alles passieren, sondern es muss die Chance gesehen, was alles möglich werden kann.</p>
<p>Die Motiviation von Mitarbeitern, deren aktive Mitarbeit und deren Kreativität sind unbezahlbare Assets für ein Unternehmen. Es funktionert nicht ohne Steuerung, aber oft viel besser als vorab befürchtet. Ich habe mehrmals erlebt, dass Initiativen schon vor deren Start aus zu großer Vorsicht wieder eingestellt wurden.</p>
<p>E2.0 ist dafür kein Allheilmittel, aber eine zeitgemäße Umsetzungsform für moderne Unternehmen, die das gruppendynamische und systemische Potential ihrer Organisation nutzen wollen.</p>
<p>LG<br />  markus k.</p>
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