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	<title>Comments on: Enterprise 2.0-Herausforderungen</title>
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	<description>deutschsprachiger Blog zum Thema Enterprise 2.0</description>
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		<title>By: michael.hafner</title>
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		<dc:creator>michael.hafner</dc:creator>
		<pubDate>Mon, 03 Aug 2009 13:06:41 +0000</pubDate>
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		<description>Die Beteiligungsmodelle sind ein wichtiger Punkt - Wie erzeuge ich Beteiligung auf der einen Seite, auf der anderen Seite braucht es einen klaren Plan zur Beantwortung der Frage: Was mache ich mit diesen Beteiligungen? Und - das trifft die ersten Fragen in diesem Post - wie trenne ich die Spreu vom Weizen, also wie vermeide ich Falschinformationen, Belanglosigkeiten und Indiskretionen? &lt;br /&gt;Indiskretionen sind kein (neues) Problem von Enterprise 2.0 - hier helfen nur Ausbildung, Sensibilisierung und eine klare Darstellung der möglichen Gefahren und Probleme. &lt;br /&gt;Belanglosigkeiten sind noch das geringsten Übel - die verschwinden in der Regel bald, wenn sie nicht einmal das bisschen Mühe wert sind, mit dem sie erstellt wurden. Hier greift auch die Eitelkeit regulierend ein: Wer auf seine Beitraege nie Feedback oder Kommentare bekommt, lässt das relativ bald wieder sein.&lt;br /&gt;Der Punkt der Falschinformation ist in meinen Augen ein spannendes Thema fuer die Informationsarchitektur: Falschinformationen sind in einer E 2.0-Umgebung nicht zu vermeiden; sie sind im Gegenteil deren wichtiges Merkmal. hier treffen verschiedene Ansichten aufeinander, eine davon &quot;muss&quot; falsch sein. Im Unternehmenskontext, etwa bei der Veröffentlichung von verbindlichen Richtlinien im Intranet, ist das ntaürlich nicht tragbar: hier muss klar erkennbar sein, was die gültige Version ist, was sie regelt nud mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist. Wenn trotzdem (hoffentlich) Feedback und Diskussion erwuenscht sind muss fuer den User klar sein&lt;br /&gt;* was gilt&lt;br /&gt;* wer was in Frage stellt&lt;br /&gt;* was noch alles passieren muss, damit der Vorschlag Gültigkeit erlangt&lt;br /&gt;* wo evtl. weitere Vorschläge sind&lt;br /&gt;* was insgesamt weiter passiert&lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Wir arbeiten gerade an einem grafischen, navigation- und rollenbezogenen Konzept (wo in der Navigation ist die Seite, welchen Status/Rolle hat deren Autor) um das in einem konkreten Intranetprojekt zu loesen. &lt;br /&gt;&lt;br /&gt;Authentizitaet und Nachvollziehbarkeit der Autoritaet sind auch, bei staendig wachsender Begeisterung die staerksten Bedenken und Einwaende beim Ausrollen von Wikis im Intranet...</description>
		<content:encoded><![CDATA[<p>Die Beteiligungsmodelle sind ein wichtiger Punkt &#8211; Wie erzeuge ich Beteiligung auf der einen Seite, auf der anderen Seite braucht es einen klaren Plan zur Beantwortung der Frage: Was mache ich mit diesen Beteiligungen? Und &#8211; das trifft die ersten Fragen in diesem Post &#8211; wie trenne ich die Spreu vom Weizen, also wie vermeide ich Falschinformationen, Belanglosigkeiten und Indiskretionen? <br />Indiskretionen sind kein (neues) Problem von Enterprise 2.0 &#8211; hier helfen nur Ausbildung, Sensibilisierung und eine klare Darstellung der möglichen Gefahren und Probleme. <br />Belanglosigkeiten sind noch das geringsten Übel &#8211; die verschwinden in der Regel bald, wenn sie nicht einmal das bisschen Mühe wert sind, mit dem sie erstellt wurden. Hier greift auch die Eitelkeit regulierend ein: Wer auf seine Beitraege nie Feedback oder Kommentare bekommt, lässt das relativ bald wieder sein.<br />Der Punkt der Falschinformation ist in meinen Augen ein spannendes Thema fuer die Informationsarchitektur: Falschinformationen sind in einer E 2.0-Umgebung nicht zu vermeiden; sie sind im Gegenteil deren wichtiges Merkmal. hier treffen verschiedene Ansichten aufeinander, eine davon &quot;muss&quot; falsch sein. Im Unternehmenskontext, etwa bei der Veröffentlichung von verbindlichen Richtlinien im Intranet, ist das ntaürlich nicht tragbar: hier muss klar erkennbar sein, was die gültige Version ist, was sie regelt nud mit welchen Konsequenzen zu rechnen ist. Wenn trotzdem (hoffentlich) Feedback und Diskussion erwuenscht sind muss fuer den User klar sein<br />* was gilt<br />* wer was in Frage stellt<br />* was noch alles passieren muss, damit der Vorschlag Gültigkeit erlangt<br />* wo evtl. weitere Vorschläge sind<br />* was insgesamt weiter passiert</p>
<p>Wir arbeiten gerade an einem grafischen, navigation- und rollenbezogenen Konzept (wo in der Navigation ist die Seite, welchen Status/Rolle hat deren Autor) um das in einem konkreten Intranetprojekt zu loesen. </p>
<p>Authentizitaet und Nachvollziehbarkeit der Autoritaet sind auch, bei staendig wachsender Begeisterung die staerksten Bedenken und Einwaende beim Ausrollen von Wikis im Intranet&#8230;</p>
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