Neues 2.0 aus dem Intranet aus Dänemark

Ich komme gerade von der “knowledge sharing summit” von Janus Boye aus Aarhus/Dänemark zurück. Dort habe ich in drei intensiven Tagen viele Gespräche / Präsentationen mit Website- und Intranet-Betreibern von großen Organisationen gesprochen, wie zB. UNHCR, WWF, Raiffeisen Swiss, NYC News Room.

Ich habe vieles gesehen, aber nur sehr wenig Enterprise 2.0 Tools. Ein Intranet bestand wenigstens aus einem Wiki und eines hat sich igoogle nachempfunden. Aber ich konnte keine übermässige Durchdringung von Social Software und partizipativen Methoden in den aktuellen Intranet-Implementierungen finden. Sehr schade.

Ich hoffe, mein Kollege und Mr. Enterprise 2.0 in unserem Unternehmen kann von mehr Beispielen berichten, weil er gerade auf der Enterprise 2.0 Conference in San Francisco war.

Wir arbeiten gerade an der Konzeption und Umsetzung von zwei grossen Intranet-projekten (10.000 und ca. 60.000 User) und diese setzen teilweise sehr stark auf Social Software. Was mir bei der Konzeption immer klarer wurde, ist, dass die Präsentation und Auffindung von Wissen immer mit der partizipativen Erarbeitung zusammenhängt.

So, sehe ich bei Intranets immer stärker folgende Punkte im Mittelpunkt:

  • Suche (diese muss zu einer Finde werden)
  • Themenorientierte Struktur der Inhalte anstelle von hierarchisch- / abteilungsortientiertem
  • Erstellen von Inhalten muss einfach sein (einfache CMS sind gefragt)
  • Tagging und Sharing sind nicht nur Schlagworte
  • Das Management muss aktiv den Prozess unterstützen
  • Collaboration ist ein Thema, das behandelt werden muss
  • Menschen müssen in den Vordergrund rücken, sie sind zumindest gleichrangig zu Inhalten zu bewerten
  • Personalisierung ist ein Thema
  • Mobilität ist wichtig (ich will über mein Handy ins Intranet)

So, das war mein Kurzpost aus Dänemark.

Mehr Postings im Gentics.com Blog (Enterprise 2.0 Conference).

mfg kms

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