Innovationsmanagement

Nachdem ich denke, dass Innovation auch für E20 ein interessantes Thema ist, frage ich mal bei E20-Experten nach.

1) Was ist eine Innovation ?

2) Wie stellt Ihr euch Innvovationsmanagement vor ? Wie könnte in einem E20 eine Investitionsentscheidung getroffen werden ?

Damit ich nicht alles delegiere, fange ich mal mit ein paar ersten Gedanken an.

ad 1) Innvovation bedeutet, dass es etwas neues ist, und das Handeln bzw. das Verhalten verändert. Für E20 sollten diese Innovationen auch ein Geschäft bedeuten. (Sofern Gewinn und Umsatz im E20 Zeitalter noch eine Rolle hat.) Innovation muss daher den Markt verändern ?

ad 2) Jeder kann Innovationen einbringen. Die Person, dessen Innovation erfolgreich ist, soll auch einen Nutzen haben. Bewertet muss wohl – neben dem finanziellen Gewinn – die Breitenwirkung einer Innovation, die Neuartigkeit, die Veränderung bzw. Wachstum möglicher zukünftiger Optionen und Nachhaltige Wirkung werden. Wie kann ein Innovationsprozess ablaufen ? Ich kannte die Innovationsprozesse eines Konzerns. Da bestand Verbesserungsbedarf.

Bin schon gespannt auf kreative Ideen,….

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3 Responses to “Innovationsmanagement”

  1. Michael Holakovsky says:

    Ich denke, hier sollte unser “Innovationserotiker” Michael André der geeignete Gesprächspartner

  2. Michael Holakovsky says:

    Ich denke meine letzter Artikel ist hier teilweise ein Ansatz. Ich betrachte Innovation als “bekannte Konzepte in neuen Zusammenhang bringen”.

    http://www.enterprise2punkt0.at/2010/02/erkunde-dein-unternehmen.html

  3. Hallo Michael,

    ich denke auch, dass wir es bei E2.0 mit dem spannenden Innovations-Thema zu tun haben, wie wir in einer hochgradig vernetzten Arbeitswelt unsere Zusammenarbeit gestallten sollen und wollen.

    Einer der Grundsätze von E2.0 lautet für mich, zu kopieren, was gut ist. Erlaube mir deshalb meine Innovationssicht aus meinem Buch zu kopieren, weil das hier gut hineinpasst und ich mir gerne bequem mache :-)

    “Innovation ist ein Begriff, der heute in keiner Unternehmensstrategie fehlen darf. Niemand würde ernsthaft wagen, von seinem Unternehmen zu behaupten, dass dieses auch ohne Innovation auskäme. Etymologisch hat „Innovation“ seine Wurzeln im Lateinischen und bedeutet übersetzt „Erneuerung“ oder „Veränderung“. Zunächst spielte der Begriff vor allem im Bereich der Technologie eine Rolle, doch zunehmend wurde seine Bedeutung weit ausgedehnt und im Wertekatalog der Wirtschaft ganz nach oben gestellt. Es herrscht breiter Konsens, dass Veränderung und Erneuerung in Zusammenhang mit wirtschaftlichem Erfolg stehen. Dass dies nicht selbstverständlich ist, zeigt das Fehlen eines vergleichbaren Konsenses, wenn es um gesellschaftliche Veränderung geht.

    Joseph Alois Schumpeter , Ziehvater unseres modernen Wirtschaftsdenkens, erkannte am Anfang des letzten Jahrhunderts als Erster die zentrale Rolle von Innovation für die Dynamik von Wirtschaftsprozessen: „Dass die Volkswirtschaft stets neue Bahnen einschlägt (…) darin, und nicht in einer Folge von statischen Veränderungen innerhalb von statischen Bahnen liegt der Kern des Phänomens der wirtschaftlichen Entwicklung.” Hier verdeutlicht Schumpeter den Unterschied von Wachstum und Entwicklung anhand eines Beispieles: “Es können noch so viele Postkutschen produziert werden, und es wird dabei keine Eisenbahn entstehen.” Ein zeitgerechteres Beispiel wäre wohl, dass Wachstum und intensiver Wettbewerb beim Festnetz-Telefonieren niemals zur Entwicklung des Mobilfunks geführt hätten. Der Begriff „Entwicklung“ ist in Schumpeters Diktion eng verwandt mit Innovation und wird als „diskontinuierliche, spontane Durchsetzung neuer Kombinationen von Produktionsmitteln“ definiert. Dieses Verständnis von Innovation als wirtschaftliche Urkraft hat bis heute seine Gültigkeit behalten.

    Innovation, Product-Life-Cycle, Produktinnovation, Innovationsmanagement, Killer Application, Ideenmanagement, Reengineering, Innovationsökonomie, Kreativität, Erneuerung, kontinuierlicher Verbesserungsprozess, Zukunfts-technologie, Ideenfindung, Blue Ocean , Change Management – alle diese Begriffe aus dem Wirtschaftskontext haben mit einer Antriebskraft zu tun, die das menschliche Leben auf diesem Planeten ursächlich auszeichnet. Dies ist die Fähigkeit unserer Spezies zur Veränderung und Anpassung an neue Lebensumstände. Das Phänomen der Veränderung und Anpassung kann man mit dem Begriff „Innovation“ zusammenfassen. Innovation ist damit ein Container sämtlicher in den ersten Zeilen dieses Absatzes genannter Beschreibungsformen für ein zugrundeliegendes Phänomen. [...]

    Wir haben es bei Innovation mit einer Wesensart unserer Spezies zu tun, die kein Mensch und damit kein Unternehmen – denn was sind Unternehmen anderes als ein Zusammenschluss von Menschen mit einem gemeinsamen Vorhaben – neu erlernen muß. Seit 50.000 Jahren beweist der moderne Mensch, dass seine Innovationskraft, die Fähigkeit, sich äußeren Umständen effizient anzupassen, das Elixier seiner Überlegenheit in Bezug auf andere Lebewesen ist. Jene Innovations-Sprünge sind allgemein bekannt, die unsere Vorfahren in „unternehmerischen“ Zusammenschlüssen vollzogen, die uns von der Mammutjagd zum modernen Hochhaus brachten. Es handelt sich bei Innovation also offensichtlich um eine der größten Selbstverständlichkeiten unseres menschlichen Daseins. In gleicher Weise wie wir in jeder Minute einige Male Sauerstoff in unseren Lungen ein- und ausatmen, sind wir unvermeidbar ständig auf der Suche, unser Leben äußeren Umständen noch besser anzupassen.”

    Hoffe, dass diese Gedanken ein wenig Inspiration dazu sind. Ja, ich glaube wir sind alle mit E2.0 im Brennpunkt einer spannenden Innovationswelle.

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