Einführung
Sie alle kennen das Web 2.0, also die aktuellen (technischen) Möglichkeiten, wie man über moderne Browser-Technologien (JavaScript,, AJAX[1] etc.) im Internet „surft“. Dank dieser Fülle an technischen Möglichkeiten spricht man ja auch bei sehr komplexen Inhalten und Funktionen kaum mehr von einer „Web Seite“ sondern von Rich Internet Applications (RIA).
Wenn Unternehmen nun alle diese Möglichkeiten des Web 2.0 dazu nutzen, die Zusammenarbeit (modern: Kollaboration) von Personen innerhalb und auch außerhalb der Grenzen der eigenen Organisation zu unterstützen, dann haben sie Enterprise 2.0 (kurz: E2.0):
E2.0 = Web 2.0 + Kollaboration
Je nachdem, wie streng und scharf sie die Grenzen des Begriffs „Kollaboration“ ziehen, erhält man weniger oder mehr Anwendungsfälle für E2.0. Da heute auch Twitter, Facebook und Xing zu den E2.0 Anwendungen gezählt werden dürfen, erkennt man, dass die Anforderungen an das Moment der Zusammenarbeit nicht immer all zu hoch geschraubt werden. Man spricht in diesen Fällen daher zu Recht auch eher vom „Social Networking“ als von E2.0.
Andere Beispiele für E2.0 Applikationen sind Blogs und alle Formen von (Unternehmens-) Wikis. Im Unternehmenskontext denken sie dabei etwa an Blogs, wo Projektmitarbeiter ihre Anliegen, Informationen und Probleme posten und Antworten darauf erhalten.
Denkbar wären etwa im Software Entwicklungsbereich auch Applikationen zum verteilten Requirements Engineering. Ähnliche Überlegungen zur Unterstützung von verteilter Teamarbeit mit E2.0 Technologien finden sich im Bereich des Geschäftsprozessmanagements, wo man für die Phase des Process Discovery bzw. des Prozessdesigns, wo ein Team den Ist- oder Soll-Prozess in Form eines durchaus formalen Prozessmodells erst gemeinsam erarbeiten soll. Signavio (www.signavio.com) oder die Software AG mit ARISalign (www.arisalign.com) stellen bereits heute derartige (E2.0) Applikationen zur Verfügung.
Eine Abgrenzung zwischen den Sozialen Netzwerken und Kollaborativen Netzwerken findet sich in der nachstehenden Tabelle.
| Eigenschaft | Soziale Netzwerke | Kollaborative Netzwerke |
| Interaktionsmuster | 1 zu 1 | Gruppe zu Gruppe |
| Fokus | soziale Interaktionen | Zielerreichung & Inhalte |
| Zielebene | persönliche Ziele | Gruppenziele |
| mittelbare Ziele | individuelles Bereicherung | Effizienz & Effektivität |
| Ergebnischarakterisierung | un- oder kaum messbar | messbar |
Bei all dieser Etikettierung darf man aber nicht übersehen, dass auch derartiges „Social Networking“ von Unternehmen durchaus im Sinne ihres „Enterprises“ (also kommerziell) genutzt wird: Sears, die große amerikanische Kaufhauskette, nutzt Facebook zum Posten von Bildern eigener Produkte sowie von Kundenreaktionen; Ausverkauf oder ähnliche Aktionen werden über Twitter angekündigt und mit Geschäftspartnern ist man über LinkedIn (dem amerikanischen Pendant zu Xing) vernetzt. Heute kommt die Vernetzung mit mobilen Endgeräten, den BlackBerries, iPhones, PDAs und anderen „smart Devices“, hinzu.
MindMeister (www.mindmeister.com) oder Office Live (workspace.officelive.com) sind natürlich auch E2.0 Anwendungen. Bei MindMeister können die bekannten MindMaps über eine Web 2.0 „Applikation“ erstellt und verändert werden, wobei explizit mehrere, auch gleichzeitige „Autoren“ oder Kommentatoren zugelassen werden. An diesem Beispiel erkennt man nicht nur geradezu paradigmatisch das für E2.0 bestimmende Moment der Kollaboration, sondern auch die Vorteile des Internets, da natürlich ohne jeden Mehraufwand bei der Entwicklung der Applikation der Zugang für alle „Kollaborateure“ von jedem Ort aus mit praktisch allen Browser-tauglichen Endgeräten möglich ist (Das richtige Buzzword an dieser Stelle ist natürlich Mobilität).
Charakterisierung
Wie bei allen Hypes — und E2.0 und Social Networking zählen heute sicher (noch) dazu — muss man bei der Bewertung der möglichen Auswirkungen eines derartigen Trends[2] sorgfältiger sein als nur Schwarz-Weiß zu malen oder seinen (Lieblings-) Vorurteilen nachzugeben. Den Dysfunktionen, vor allem Expertendominanz, Fehlinvestitionen (Geld und – bei E2.0 vor allem: Zeit) und Erwartungsenttäuschung steht nämlich die positive Funktion eines Hypes gegenüber, Auslöser und Beförderer von Wandel und Änderungen zu sein.
Der Begriff „Enterprise 2.0“ stammt dabei selbst eigentlich von einer Institution, der Harvard Business School, die man eher nicht verdächtigt, unkritisch Themen zu einem Hype zu stilisieren. 2006 hat der dort forschende Wissenschaftler Andrew McAfee im Artikel „Enterprise 2.0: The Dawn of Emergent Collaboration“ im (ebenfalls sehr renommierten) MIT Sloan Management Review den Begriff erstmals publiziert[3]. Er charakterisiert darin E2.0 Technologien mit dem Akronym SLATES[4], das für die folgenden sechs Komponenten steht[5]:
- Search. Eine E2.0 Informationsplattform beinhaltet notwendigerweise eine (Volltext) Suchfunktion. Dabei hat sich gezeigt, dass eine effiziente Suchfunktion für das Auffinden von Inhalten weitaus wichtiger ist als jede (Vor) Strukturierung, bspw. in Form der typischen hierarchischen Gestaltung von Intranet-Seiten.
- Links. Hier geht es weniger um die statischen Links, die es heute ohnehin in jeder Intranet Plattform zur Genüge (und oftmals zur Verwirrung) gibt, sondern um dynamische Links, wo also die Benutzer der Informationsplattform selbst Links setzen und auch wieder wegnehmen können. Nicht zuletzt wird durch die Anzahl und Dichte der Links auf bestimmte Themen Struktur und Wichtigkeit von einzelnen Inhalten signalisiert — wie Google mit seinem Page Ranking Mechanismus vorexerziert hat.
- Authoring. Zugegeben, nicht jeder ist ein Goethe, wenn es um das Verfassen von schriftlichen Beiträgen geht, aber sehr viele Knowledge Worker haben zu zahlreichen Themen immer wieder etwas zu sagen – sei es in kumulativer Form wie in Blogs oder in iterativer Form wie in Wikis.
- Tags. Neben der Suche fordern die Benutzer von Informationsplattformen immer öfter die Möglichkeit ein, Seiten oder Inhalte beschlagworten zu können, um eine handhabbare praktische Kategorisierung zu erhalten. Da dieses Tagging prinzipiell von allen Benutzern vorgenommen werden kann, nennt man das entstehende (oft allerdings nur eindimensionale) Kategorienschema „Folksonomy“[6] im Gegensatz zu einer (typischerweise von Experten erarbeiteten mehrstufigen) Taxonomie.
- Extensions. Während Tagging manuell durch die User vorgenommen wird, sollten E2.0 Technologien auch automatische Mechanismen zur Kategorisierung oder Mustererkennung vorsehen. Typisches Beispiel hier sind die sogenannten Recommendation Systems, wo also die E2.0 Applikation auf Basis früherer Informationen über das Verhalten von Usern einem einzelnen User von sich aus Vorschläge für (interessante) „Seiten“ oder Informationen macht. Im Kontext von Amazon.com wären das die Vorschläge, welche Bücher gemeinsam mit der aktuellen Buchauswahl gekauft werden, wie oft die User die Auswahl auch gekauft haben oder welche Bücher, basierend auf eigenen und fremden Kaufgewohnheiten, zu einem passen könnten.
- Signals. Das klassische Paradigma, den User auf einer Web Seite nachschauen zu lassen, ob es neue bzw. interessante Informationen gibt, scheitert trivialerweise recht bald an der Fülle der vorhandenen Informationen. E2.0 Technologien müssen daher intelligentere Mechanismen unterstützen, wie Benutzer über Updates auf der Informationsplattform informiert werden. Email ist da natürlich eine recht oft unterstützte Funktionalität, aber RSS (Real Simple Syndication) stellt hier wohl eine deutlich bessere Funktionalität zur Verfügung. Bei RSS Technologie übernimmt eine lokale Software (ein RSS Reader oder Aggregator) die Aufgabe, vorher identifizierte RSS-fähige Seiten auf Updates zu untersuchen. Diese Updates (bspw. Texte) werden dann auch über den Aggregator lokal für den User dargestellt.
Diese sechs Komponenten sind mittlerweile noch weiter ergänzt worden und haben u.a. zum Akronym flatnesses geführt:
- Freeform
- Links
- Authorship
- Tagging
- Network-oriented: wiederverwendbarer Inhalt, d.h. die Möglichkeit, auch kleine Pakete von Informationen selbständig ansprechen, adressieren und wieder finden zu können
- Extensions
- Search
- Social im Sinne von fehlender (ex ante) Hierarchie und transparenten Strukturen
- Emergence
- Signals
Darin drücken sich auch zwei wichtige Grundannahmen von E2.0 aus.
Erstens: Die Entwickler einer E2.0 Anwendung bemühen sich ausdrücklich, jede vorgefasste Meinung über die Art und Weise, wie die zukünftigen Benutzer mit (oder in) der E2.0 Anwendung arbeiten sollen oder wie Arbeitsergebnisse strukturiert oder kategorisiert werden, bei der Entwicklung zu vermeiden. Es wird explizit kein Prozess vorgeschrieben, den die Benutzer zu befolgen hätte, ebenso wenig wie etwa Muss- oder Kannfelder bei Informationsstrukturen vorgeschrieben werden (E2.0 ist gerade nicht eine Web 2.0 Datenbank Applikation!).
Zweitens. E2.0 unterstützt vor allem die Wissensarbeit und Wissensarbeiter (Knowledge Workers). Anwendungsgebiet von E2.0 sind also innerhalb der Organisationen und Unternehmen diejenigen, heute deutlich zunehmenden Bereiche, wo es keine vorstrukturierten Prozesse zur Abarbeitung von bestimmten Aufgaben oder zur Erreichung von Zielen gibt.
Ich darf betonen, dass hier nicht gemeint ist, dass man für diese Bereiche nur noch keine exakten Prozessmodelle angelegt hat (denken sie an eine Visio-Zeichnung oder ein ADONIS oder ARIS Prozessmodell), die es zu befolgen gälte: Sobald man also derartige (Prozess-) Modelle oder Strukturen hätte, würde man dann auch nicht mehr E2.0 dafür benötigen. Es geht im Gegenteil gerade um diejenigen Aufgabenstellungen, für die eine vorherige (ex ante) Definition der Ablauf- und Aufbaustruktur überhaupt keinen Sinn macht bzw. sogar in vielen Fällen kontraproduktiv wäre!
Wirkung & Nutzen
Aus den oben angeführten Eigenschaften, Komponenten und Anwendungsfällen von E2.0 Applikationen (eigentlich müsste man von „Informationsplattformen“ sprechen) kann man bereits die wichtigsten Nutzeneffekte ableiten:
Produktivitätssteigerung (für die Knowledge Worker)
- Zeitersparnis
- Kollaboration
- Vermeidung von Information Overload
- schnellerer Zugang zu Informationen
- bessere Informationen
- effizientere Suche
- kollektive Intelligenz (bspw. Problemlösungsfähigkeiten)
Agilität[7] des Projektes, des Prozesses oder des Unternehmens
- keine fix vorgegebene Struktur
- keine fix vorgegebenen Abläufe oder Prozesse
- egalitäres Rollenverständnis
Innovation
- glückliche Zufälle[8]
- Verbindungen zu anderen Netzwerken
- Brückenschlag zwischen Informationsplattformen
- Bildung von Beziehungen zwischen Akteuren
- kollektive Intelligenz
Herausforderungen
Angesichts der oben angeführten Liste an positiven Effekten beim Einsatz von E2.0 Technologien liegt manchem Leser möglicherweise ein durchaus berechtigtes „Zu schön, um wahr zu sein“ auf der Zunge. Die Adoption von E2.0 in Unternehmen hängt sicherlich ganz wesentlich von den folgenden beiden Faktoren ab:
Werden die Benutzer auch alle bei E2.0 mitmachen? Ist das nicht auch viel zu aufwändig?
Nicht jeder Mitarbeiter in einem Unternehmen und auch nicht jeder Knowledge Worker ist ein begeisterter Blogger, Tagger, Wiki-Redakteur oder sonst ein (E2.0) Autor. Darüber hinaus stehen oft gerade die vom Wissen oder der Erfahrung her „besten“ Autoren unter dem meisten (Projekt-) Stress: Wann sollten oder würden diese Personen denn ihre Beiträge verfassen – noch dazu in einem Stil und Format, dass es für andere leicht zugänglich ist?
Und kostet das ständige Suchen nach neuen Beiträgen in den Blogs und Wikis nicht extrem viel Zeit? Ist also diese schöne neue Technologie des E2.0 nicht vielmehr ein Produktivitätsvernichter als ein Produktivitätserzeuger?
Beide Einwände sind absolut berechtigt.
Im ADV Forum IT-Management (www.adv.at) am 9. März zum Thema „Enterprise 2.0“ haben die Zuhörer diese Fragen den beiden Vortragenden, Haymo Meran, Director Product Experience bei Gentics (www.gentics.com) und Dipl.-Ing. Michael Holakovsky, Software Architekt bei der IT-SV (www.itsv.at) gestellt. Und deren Antworten, wie sie mit diesen Herausforderungen umgehen, waren ebenso verblüffend wie einfach: Selbstbeschränkung und das (Rück-) Besinnen auf die Mechanismen der klassischen Kommunikation.
Ja, wenn sie 25 RSS Feeds lesen, 10 Blogs verfolgen und dann vielleicht selbst noch in Xing Moderator einer Gruppe sind, dann ist das möglicherweise zu viel. Aber das kann man mit ein bisschen Selbstreflexion erkennen und mit etwas Konsequenz auch ändern und seine E2.0 Konsumation und Produktion entsprechend einschränken: Nicht alles wird für die eigene Arbeit gleich wichtig und dringend sein.
Mit welchen beiden Stichworten (nämlich „wichtig“ und „dringend“) wir beim zweiten Mechanismus wären: Worum geht es denn bei E2.0 im Kern? Um zielgerichtete Kommunikation. Natürlich muss nicht jeder E2.0 „Kommunikationsakt“ direkt zu einem Ziel führen, aber mittelbar sollten sich auch diese Tätigkeiten an ihrem Zweck relatieren (siehe die Tabelle am Anfang des Artikels). Überprüft man dann vor einer potenziell längeren „Session“ den Beitrag, den dieser Akt zur eigenen Zielerreichung hätte, dann darf man auch im Zeitalter von E2.0 durchaus zum Telefonhörer greifen, um einfach anzurufen anstelle eine Email oder einen Blogeintrag zu verfassen. Womit sich u.a. auch der eigene Posteingang deutlich reduzieren lässt — und damit letztlich doch mehr Zeit für gezieltes E2.0 bleibt.
Werden die Manager diese Freiheiten auch zulassen?
Ein Punkt sei aber abschließend nicht verschwiegen, der durchaus entscheidend den Erfolg oder den Misserfolg vor allem von unternehmensinternen E2.0 Initiativen bestimmen kann: Die fehlende Vorstrukturierung von Prozessen und Inhalten ist für Führungskräfte und Manager eine mitunter herausfordernde Konstellation, da jetzt natürlich auch nicht mehr so viel Kontrolle ausgeübt werden kann. Gerade in Zeiten eines im manchen Bereichen schon ins Dysfunktionale überbordenden Zentralismus und dem Compliance-„Tsunami“ in einigen Branchen darf diese latente Gefahr nicht unterschätzt werden.
Denn eines ist klar: Dieselben Knowledge Worker, die die Vorteile des Enterprise 2.0 erleben, ermöglichen und mit gestalten sollen, sind wohl unter den ersten, die Widersprüche im Führungsverhalten und Inkonsistenzen zwischen den Worten und den Taten der Manager diagnostizieren können.
E2.0 Informationsplattformen kann man zwar programmieren (Stichwort: Web 2.0), aber man kann Enterprise 2.0 nicht verordnen (Stichwort: Kollaboration) — womit wir am Ende wieder bei der Definition am Anfang wären: Enterprise 2.0 = Web 2.0 + Kollaboration.[9]
[1] Asynchronous JavaScript for XML. Wichtigstes Merkmal von AJAX ist die Möglichkeit, im Browser nur Teile oder Ausschnitte einer (angezeigten) Seite, bspw. eine Tabelle oder ein Bild, zu ändern, ohne dass man die gesamte Seite neu vom Web Server laden müsste. Diese Möglichkeit der partiellen „Updates“ von Bildschirminhalten auf Anforderung des Clients existierte bekanntlich schon in der Zeit von SNA und 3270 Terminals. Manche ADV Mitglieder erinnern sich wohl noch zu gut an die Bedeutung von F7 und F8 auf den alten IBM Tastaturen: Page Up und Page Down haben vor 30 Jahren schon ähnliche Funktionen – allerdings auf einem anderen Transportprotokoll – implementiert.
[2] Dies hat sich unter dem Begriff „Technikfolgenabschätzung“ auch wissenschaftlich etabliert. Die Österreichische Akademie der Wissenschaften (www.oeaw.ac.at) unterhält bspw. ein eigenes Institut für Technikfolgen-Abschätzung.
[3] MIT Sloan Management Review, 47(3) (Spring 2006), pp. 21-28.
[4] wörtlich mit dem hübschen Wortspiel: „Enterprise 2.0 Technologies: Blank SLATES“. „Slate“, der Schiefer, bezeichnet im Englischen auch die Schiefertafel, auf der man (früher) geschrieben hat.
[5] In diesem Zusammenhang muss erwähnt werden, dass McAfee in diesem Artikel E2.0 als „Web 2.0 […] platforms that companies can buy or build in order to make visible the practices and outputs of their knowledge workers” charakterisiert. Haymo Meran hat dies als „E2.0 = Web 2.0 hinter dem Firewall“ auf den Punkt gebracht.
[6] in Anlehnung an den Begriff „Folk“ = Leute im Englischen.
[7] wenn sie das Buzzword ersetzen wollen: Beweglichkeit
[8] im Englischen findet man hier oft den Begriff „serendipity“ der — leider — im Deutschen keine direkte Entsprechung besitzt.
[9] Besonderen Dank & Kudos speziell an Haymo Meran für seinen – wie immer – höchst lebendigen und enthusiastischen Input zum Thema (samt Folien
) im Rahmen des ADV Forums IT-Management am 9. März 2010.


Wow, das kann ich nicht alles auf einmal durchlesen. Das muss bis Abend warten. Klingt nach einer guten Selbstreflexion.
[...] Ja, wenn sie 25 RSS Feeds lesen, 10 Blogs verfolgen und dann vielleicht selbst noch in Xing Moderator einer Gruppe sind, dann ist das möglicherweise zu viel. Aber das kann man mit ein bisschen Selbstreflexion erkennen und mit etwas Konsequenz auch ändern und seine E2.0 Konsumation und Produktion entsprechend einschränken: Nicht alles wird für die eigene Arbeit gleich wichtig und dringend sein. via enterprise2punkt0.at [...]
[...] Schlagwort (oder Tag) vor Augen erscheinen (falls nicht, darf ich gerne auf meine eigene längere definitorische Auseinandersetzung zum Thema verweisen). Alleine, im gesamten Artikel kommt weder der Begriff „Enterprise 2.0“ [...]
Interessanter Artikel, allerdings sollte bei Enterprise 2.0 nicht von der Technik wie Blogs, Foren oder Wikis ausgegangen werden, sondern von Unternehmens-Anforderungen. Abhängig der Anforderungen muss die Plattform konzipiert sein. Wie dies aussehen kann, sehen Sie bspw hier:
http://www.chocoBRAIN.com/register
Registrierungscode: chocobraiiin (mit 3 “i”)
späteres Einloggen unter http://www.chocoBRAIN.com/login
Mit den besten Grüßen aus Heidelberg
wow!
ich kenne die Bücher von McAfee, Schönefeld(Tsystems) als super E20 Bücher, sowie auch unzählige Studien und Online Blogartikel zu E20, aber so gut hat es noch keiner kurz, präzise und vor allem (was ich brauche) einfach für Management
zusammengefasst als Einstiegs- und Motivatsdroge quasi. Komplett an den Kollegen und danke dafür. LG Hois Christian