Einführungsstrategien von Enterprise 2.0



Vor einiger Zeit bin ich auf einen Blogbetrag von Milos Vujnovic gestossen, der gerade seine Diplomarbeit rund um das Thema Enterprise 2.0 in Vorbereitung hatte und da habe ich ihn gebeten, sobald er fertig ist, ob er nicht einen Abriss in unserem Enterprise 2.0 Blog veröffentlichen möchte.

Gesagt, getan :) . Weiters hat er mir auch noch einen Link zur Centrestage Studie 2010 mitgegeben, an der er mitgearbeitet hat und in der auf Basis von 72 Fallstudien aus Deutschland, Österreich und der Schweiz der Stand der Einführung von Enterprise 2.0 anhand von zehn Themen untersucht wird:

  • Reifegrad von Enterprise 2.0 in den Unternehmen
  • Enterprise 2.0 im strategischen Kontext
  • Ziel von Enterprise 2.0-Initiativen
  • Der technologische Kern von Enterprise 2.0
  • Anbieter von Enterprise 2.0-Werkzeugen
  • Enterprise 2.0 in der Unternehmenspraxis
  • Reichweite des Einsatzes von Enterprise 2.0-Werkzeugen
  • Funktionalitäten von Enterprise 2.0-Werkzeugen
  • Einführungsstrategie
  • Rechtliche und soziale Rahmenbedingungen eines Enterprise 2.0-Projektes

Aber nun zum eigentlichen Thema der Diplomarbeit, die in Kürze auch als ebook herauskommen wird.

Mehr Infos unter http://milosvujnovic.blogspot.com/

“Zielsetzung der Arbeit ist es, einen Überblick über den gegenwärtigen Stand von Enterprise 2.0 in Unternehmen zu geben und im Rahmen einer Analyse von Fallstudienmaterial typische Einführungsstrategien von Enterprise 2.0 herauszuarbeiten, anhand derer Handlungsempfehlungen für Unternehmen bezüglich der Vorgehensweise bei der Einführung von Enterprise 2.0-Konzepten abgeleitet werden können. Dabei wurde zwischen sechs verschiedenen Kriterien unterschieden. Dazu wurde die Vorgehensweise gewählt, sich zunächst in Form einer Literaturanalyse eine Übersicht über aktuell diskutierte Themen innerhalb von Unternehmen im Bezug auf Enterprise 2.0 zu verschaffen, um diese anschließend im Rahmen einer Fallstudienuntersuchung nach den genannten Kriterien auszuwerten. Parallel dazu wurde ein Monitoring bezüglich des gegenwärtigen Diskussionsstandes in Bezug auf Social Software-Technologien wie bspw. Wikis und Blogs sowie weiteren in der Fachwelt diskutierten Themen im Enterprise 2.0-Umfeld betrieben. Bei der Umsetzung der Vorgehensweise wurden nachfolgend erläuterte Schritte unternommen: Zunächst wurden zehn Hypothesen entwickelt, die im Rahmen dieser Arbeit überprüft werden sollten. Als Auswertungsrahmen wurde eine Mustervorlage mit oben genannten Kriterien angefertigt, anhand der eine systematische Auswertung der einzelnen Fallstudien erfolgte, um eine anschließende Überprüfung der aufgestellten Hypothesen hinsichtlich ihres Wahrheitsgehalts zu ermöglichen. Insgesamt wurden dabei 15 deutschsprachige Unternehmen und sieben Unternehmen der im Kap. 5.1.3 genauer definierten „Leading Edge“-Gruppe untersucht. Dafür wurde aus verschiedenen Quellen eine Sammlung von Fallstudien in Form von Interviews, Präsentationen, Pod- und Vodcasts in einem eigens zur Verfügung gestellten Wiki zusammengetragen, in dem auch sämtliche Literatur wie Forschungsergebnisse, Studien, Arbeitspapiere, Zeitschriftenartikel sowie weitere Abhandlungen, die sich direkt oder indirekt mit dem Thema Enterprise 2.0 beschäftigen, abgelegt wurde. Im Zuge der statistischen Auswertung wurden die dabei erzielten Ergebnisse grafisch veranschaulicht und interpretiert. Abschließend wurden eine Diskussion der Ergebnisse vorgenommen und vereinzelte Handlungsempfehlungen gegeben.

Im zweiten Kapitel erfolgt zunächst eine kurze Darstellung der Entwicklung zum Web 2.0, indem auf die einzelnen Entwicklungsstufen der kollaborativen Zusammen­arbeitsmöglichkeiten wie Computer-Supported Cooperative Work (CSCW), Groupware und Web 1.0-2.0 eingegangen wird. Im dritten Kapitel wird eine Übersicht über den Enterprise 2.0-Ansatz gegeben sowie der Versuch einer Einordnung hinsichtlich der organisatorischen Konzeption vorge­nommen. Darauf folgt eine Erläuterung der einzelnen Enterprise 2.0-Bausteine an­hand so genannter Memes. In Kapitel 4 wendet sich diese Arbeit dann dem eigent­lichen Kern zu, indem die sechs erarbeiteten und als strategisch wichtig erachteten Kriterien bzw. Themenbereiche für die Einführung von Enterprise 2.0 aus theoretischer Sicht vorgestellt werden. Kapitel 5 beschäftigt sich anschließend mit der Analyse der Fallstudien, deren Ergebnisse durch die zehn eigenständig aufgestellte Hypothesen überprüft und miteinander verglichen werden, ehe Kapitel 6 in Form einer abschließenden Diskussion der erlangten Erkenntnisse weiterführende Handlungsempfehlungen gibt, die die Arbeit abrunden. Im siebten Kapitel wird dann noch ein kurzer Ausblick über mögliche künftige Technologien sowie weitere Entwicklungen gegeben

Zu erwartende Ergebnisse dieser Arbeit waren anfangs, dass Wikis und Blogs derzeit noch im Hauptinteresse der Unternehmen stehen und diese beiden Anwendungen hauptsächlich für interne Prozesse bzw. Anwendungsfelder genutzt werden. Weiterhin wurde erwartet, dass sich das Hauptinteresse bei der Nutzung von Social Software auf das Informationsmanagement konzentriert, während bei den betrieblichen Anwendungsfeldern das Wissensmanagement von höchsten Interesse sein dürfte.”

so die Zusammenfassung von Milos Vujnovic.

An dieser Stelle vielen Dank für die Infos und wer einen Fachmann zum Thema Einführung von Enterprise 2.0 ins Unternehmen sucht, der soll sich bitte bei Milos Vujnovic direkt melden.

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2 Responses to “Einführungsstrategien von Enterprise 2.0”

  1. Cool, da habe ich für nächste Woche wieder etwas zum Lesen. Danke

  2. Hallo Michael,

    das habe ich mir schon gedacht, darum habe ich das jetzt gepostet :)

    mfg kms

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