Nielsen hat wieder einen neuen Report über Social Media im Internet herausgebracht. Es wurden die neuesten Trends beschrieben als auch die aktuellen Nutzungsstatistiken erhoben:
habe gerade eine Diskussion rund um das Thema SSO innerhalb eines größeren Unternehmens. Die heiß diskutierte Frage ist, ob ein “Single Sign On” Service sich auch um das “Sign Out” bei all den betroffenen Applikationen kümmern muss wenn sich ein Benutzer im Portal ausloggt?
Viele SSO Services kümmern sich nur um die Autorisierungsfreigabe für einen bestimmten Zeitraum (z.B. Cerberos). In einer größeren Applikationslandschaft mit einem Web-Portal als zentralem Login-Service und vielen dezentralen Webapplikationen stellt sich die Frage, welche Konsequenz der Logout im Portal für die dezentralen Webapplikationen haben soll, die noch offene Benutzersessions haben?
Es gibt zwar dazu auch Konzepte (z.B. SAML 2.0 enthält SLO), mich würde aber eure Meinung dazu interessieren. Kennt ihr jemanden, der das in der Praxis verwendet? Wie fehleranfällig ist das Konzept?
Für Insider der Versicherungsbranche längst kein Thema, aber das Internet verändert unaufhörlich auch in veränderungsträgen deutschsprachigen Ländern die etablierten Vertriebsstrukturen.
Im Auftrag der BITKOM hat das Meinungsforschungsinstitut Aris über 1000 deutschsprachige Personen in Privathaushalten ab 14 Jahren zu ihrem Versicherungsverhalten befragt. Daraus lässt sich statistisch ableiten, dass sich bereits zwei Millionen Deutsche per Internet versichern .
Das interessante dabei ist aber die Altersstruktur. Laut Studienautoren nutzen überproportional Senioren über 65 Jahre die Möglichkeit über Internet eine Versicherung abzuschließen.
Die wichtige Rahmenbedingung dabei: Policen müssen einfach gestaltet sein, d.h. es werden bevorzugt standardisierten Leistungen wie Reiseversicherung, Autoversicherung oder Rechtschutz bestellt.
Durch die kostengünstige Vertriebsform und Reduktion des Leistungsspektrum, damit ohne Beratung abgeschlossen werden kann, werden diese Leistungen weit günstiger angeboten als über den klassischen Vertrieb.
Wer es noch nicht gelesen hat, hier noch einmal ein kurzes Kommentar zum letzten Ausfall des Amazon Cloud Services EC2 (Elastic Cloud Computing). Angeblich waren wieder einmal bekannte Produkte davon betroffen, wie z.B. Foursquare, Instagram, Quora, Reddit. Ein Blitzschlag in Dublin hat das Service vorgestern auf dem europäische Standort für mehrere Stunden ausfallen lassen, da die Notstromaggregate nicht schnell genug anliefen.
Der Blitzeinschlag dürfte gewaltige Auswirkungen gehabt haben, da auch Microsoft davon betroffen war. Es meldete über seinen Twitterfeed zeitgleich einen Ausfall in seinem europäischen Rechenzentrum in Dublin.
Schon wieder ein neuer Artikel, das ist TOT, es lebe das andere. Ok, ich gebe zu, ich habe dies verwendet, um deine Aufmerksamkeit auf diesen Artikel zu ziehen …
Gestern, beim e2p0 Breakfast, als auch heute beim Gentics Early Breakfast, kamen zweimal diesselben Themen auf. Große Unternehmen setzen auf Tablets und besonders auf das iPad (wir wissen, keine Microsoft/Exchange etc). D.h. es gibt viele Überlegungen, ob man die Mitarbeiter statt mit einem Notebook mit einem Tablet ausstattet.
Letzte Woche habe ich noch diskutiert und mir überlegt, wozu brauche ich das Ding. Eine innere Stimme sagt mir, dass ich es haben will (vermutlich ein Android Tablet), aber WARUM?
Ich kann mich noch an den Moment vor über 1,5 Jahren erinnern, wo ich in einem Projekt mit einem großen Telekomunternehmen noch zurückhaltend war und empfohlen habe, GoogleDocs nicht für ein Projekt zu verwenden. Daweil haben wir in unserem Unternehmen eigentlich nur noch Dokumente in GoogleDocs erstellt (trotzdem brauchen wir noch eine Lizenz von MS Office
und legen sonstige Dokumente in Dropbox ab.
Danach kam die starke Wendung und wir haben fast jedes Projekte nur noch in der Cloud abgewickelt. Zwar haben wir noch immer keine fest Strategie, wie die Dokumente aus der Cloud wieder lokal im Unternehmen gesichert werden (jaja, hin und wieder legen wir die Dokumente im Projekt-Share am Fileserver ab, aber das passiert nur hin und wieder), aber die Cloud-based Tools sind fester Bestandteil unserer Projekte. Die meisten Unternehmen haben auch akzeptiert, dass wir das so tun.
Mozilla versucht sich erneut in einem Experiment um den vielen verschiedenen Passwörtern ein für alle Mal ein Ende zu bereiten. Browser ID soll ein besserer und einfacherer Weg sein um sich bei verschiedenen Webseiten einzuloggen. Das zentrale Element dabei ist der Webbrowser, der mittlerweile eine zentrale Vertrauensstellung bei den Benutzern hat.
Wer wusste, dass die Benutzer des beliebten Spieles Angry Birds den Inhalt der gesamten Wikipedia in 30 Tagen schreiben könnten?
Verglichen anhand der damit aufgewendeten Zeit. Warum ist das relevant? Wer Benutzer richtig motiviert, kann Berge versetzen. Möge es noch so dümmlich sein. Ein altes Problem von Enterprise Architekten ist eben genau, die sperrigen Theorien wie TOGAF oder Zachman den Mitarbeitern näher zu bringen, ohne diese zu Langweilen.
Ich hatte diese Woche die Gelegenheit, mir das Framework BEAMS näher anzusehen (Workshop auf EAMCON in Stuttgart). Es wurde entwickelt durch die Fa. sebis (Software Engineering betrieblicher Informationssysteme), ein Spin-Off der TU-München, geführt von Prof. Dr. Matthes, Lehrstuhl für Informatik. BEAMS steht für “Building Blocks for Enterprise Architecture Management Solutions”.
Das Framework ist kostenfrei und wird schon seit ein paar Jahren im EAM Umfeld vermarktet. Viele EAM Tool Hersteller haben Vorschläge aus diesem Framework mittlerweile übernommen. Es ist als Wiki dokumentiert, erschließt sich aber aufgrund der Komplexität nicht sofort einem unbedarften Leser. Daher war der Workshop für mich interessant, sich das Thema einmal näher anzusehen.